Landemodul „Philae“ auf der Oberfläche des Kometen Tschurjumow-Gerassimenko

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Etwa einen Monat vor Ende der Rosetta-Mission gelang der HD-Kamera an Bord der Kometensonde ein Bild des Landemoduls „Philae“, das sich an einem Felsvorsprung auf der Oberfläche des Kometen Tschurjumow-Gerassimenko verankert hat. Die Bilder machte die in Deutschland entwickelte OSIRIS-Kamera am 2. September, als „Rosetta“ sich dem Kometen auf etwa 2, 7 Kilometer Abstand genähert hatte.

Das Landemodul und zwei der drei Beine sind deutlich zu sehen. Deutlich wird auch die Schräglage des Landers, die die Funkverbindung zu „Rosetta“ nach der etwas holperigen Landung am 12. November 2014 immer wieder erschwert hatte.

Video

Dieses Video zeigt den bereits als verschollen geltenden Kometenlander „Philea“. Drei Tage nach der Landung auf dem Kometen „67P/Tschurjumow-Gerassimenko“ brach plötzlich der Kontakt ab. Der Grund? Die Batterien waren schlicht erschöpft! Die Ursache für das Aufbrauchen der Batterien war die etwas unglückliche Landung des Kometenlanders in einem dunklen Spalt – in dem Philea sich auch noch festklemmte. Dort konnte Philea keine Sonnenenergie tanken und musste von seinen Konserven leben. Viva Philea! Wir haben ihn wieder.


Bildnachweis: © ESA

Über den Autor

Friedrich List

Mein Beruf ist das Schreiben; ich arbeite als freier Journalist, Texter und Buchautor. Das reicht für Leben und Modellbau, also auch für das eigentliche Leben. Beruflich wie als Modellbauer interessiert mich die Luftfahrt, speziell die der großen Luftfahrtländer. Ich baue auch gerne mal etwas, das aus dem Rahmen fällt. Hauptantriebskräfte: Neugier, Kaffee und ein guter Witz.

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