Boeing, Rolls-Royce, RUAG Aerospace und Deharde Maschinenbau erforschen Open-Fan-Antriebstechnologie
Tests mit einem Modell eines Konzeptflugzeugs mit Open-Fan-Triebwerken sind für Anfang 2010 im RUAG Niedergeschwindigkeits-Windkanal in Emmen, Schweiz, geplant. Dabei kommen neue Antriebs- und Messtechnologien zum Einsatz.
"Open-Fan-Antriebstechnologie hat das Potential, den spezifischen Treibstoffverbrauch deutlich unter den Verbrauch von heutigen Turbofan-Triebwerken zu senken", sagte Michael Friend, Boeing Director of Technology in Deutschland. "Boeing hat keine Entscheidung bezüglich der Art des Antriebssystems oder des Antriebszulieferers für mögliche zukünftige Verkehrsflugzeuge getroffen - diese Untersuchung wird uns dabei helfen, das Zusammenspiel zwischen einem Open-Fan-Antrieb und einem Flugzeugzellenkonzept besser zu verstehen sowie zu erkunden, wie viel Treibstoffeinsparung möglich wäre."
"Boeing arbeitet mit Technologieunternehmen in Deutschland, Europa und weltweit zusammen um zu erkunden, wie wir die Umweltauswirkungen unserer nächsten Produktgenerationen reduzieren können", sagte Lianne Stein, Präsidentin von Boeing in Deutschland. "Dieses Forschungsprojekt ist ein spannendes Beispiel dafür."
Boeing, Rolls-Royce, RUAG Aerospace und Deharde Maschinenbau sind ein gemeinschaftliches Forschungsabkommen eingegangen, um das Potential treibstoffeffizienter Open-Fan (Open Rotor) Antriebstechnologie für künftige Verkehrsflugzeuge zu erkunden.
Jeder der beteiligten Partner wird Technologien und Verfahren einbringen. Tests mit einem Modell eines Konzeptflugzeugs mit Open-Fan-Triebwerken sind für Anfang 2010 im RUAG Niedergeschwindigkeits-Windkanal in Emmen, Schweiz, geplant. Dabei kommen neue Antriebs- und Messtechnologien zum Einsatz.
"Open-Fan-Antriebstechnologie hat das Potential, den spezifischen Treibstoffverbrauch deutlich unter den Verbrauch von heutigen Turbofan-Triebwerken zu senken", sagte Michael Friend, Boeing Director of Technology in Deutschland. "Boeing hat keine Entscheidung bezüglich der Art des Antriebssystems oder des Antriebszulieferers für mögliche zukünftige Verkehrsflugzeuge getroffen - diese Untersuchung wird uns dabei helfen, das Zusammenspiel zwischen einem Open-Fan-Antrieb und einem Flugzeugzellenkonzept besser zu verstehen sowie zu erkunden, wie viel Treibstoffeinsparung möglich wäre."
Rolls-Royce, ein global führendes Technologieunternehmen, trägt mit der Antriebsdesign-Expertise seiner britischen und deutschen Standorte zum Projekt bei. Boeing entwickelt die integrierte Flugzeugzelle des Windkanalmodells. Das Windkanalmodell wird von Deharde Maschinenbau aus Varel hergestellt. Die Erfahrung von RUAG bei der Simulation von gegenläufigen Open-Rotor-Antrieben wird in das Modell mit eingehen.
"Boeing arbeitet mit Technologieunternehmen in Deutschland, Europa und weltweit zusammen um zu erkunden, wie wir die Umweltauswirkungen unserer nächsten Produktgenerationen reduzieren können", sagte Lianne Stein, Präsidentin von Boeing in Deutschland. "Dieses Forschungsprojekt ist ein spannendes Beispiel dafür."
Ric Parker, Director Research and Technology bei Rolls-Royce sagte: "Rolls-Royce ist sehr erfreut, gemeinsam mit Boeing an der Erforschung möglicher Antriebslösungen für zukünftige Flugzeuggenerationen zu arbeiten. Open-Rotor-Triebwerke bieten eine Möglichkeit, in Bezug auf Effizienz von Standardrumpfflugzeugen einen riesigen Schritt nach vorne zu machen. Dieses Forschungsvorhaben wird uns dabei helfen, künftige Demonstrationen im Originalmaßstab zu unterstützen und den Weg für zukünftige Entwicklungen aufzuzeigen."
"Deharde hat weitreichende Erfahrungen sowohl bei der Entwicklung, Herstellung und der Systemintegration von Windkanalmodellen wie auch bei der Modellbetreuung in europäischen Windkanälen", sagte Holger Hoffmann, Managing Partner von Deharde Maschinenbau. "Als ein engagiertes mittelständisches Unternehmen freuen wir uns, mit unserer Erfahrung und Kompetenz Partner dieses herausfordernden globalen Technologieprojektes zu sein."
Boeing ist das weltweit führende Luft- und Raumfahrtunternehmen und der größte Hersteller von Verkehrs- und Militärflugzeugen zusammen. Die Boeing Research & Technology Organisation unterstützt die unternehmensinterne Forschung und Entwicklung und arbeitet mit führenden Forschungszentren von Regierungen, Universitäten und Unternehmen weltweit zusammen, um die innovativsten und kosteneffizientesten Technologielösung für Anwendungen in der Luft- und Raumfahrt zu finden. Weitere Informationen unter: www.boeing.com / www.boeing.de
Rolls-Royce, ein weltweit führender Anbieter von Gasturbinen, Antriebssystemen und Dienstleistungen zur Nutzung an Land, zu Wasser und in der Luft, bedient vier Marktsegmente: zivile Luftfahrt, militärische Luftfahrt, Schiffstechnik und Energie. Das Unternehmen verfügt über einen soliden Kundenstamm von über 600 Airlines, 4.000 Betreibern von Hubschraubern, Geschäfts- und Nutzflugzeugen, 160 Streitkräften, über 2.000 Marine- und Schifffahrtskunden einschließlich 70 Seestreitkräften und Energiekunden in fast 120 Ländern. Rolls-Royce beschäftigt weltweit 39.000 Mitarbeiter in Verwaltung, Fertigung und Service in 50 Ländern und hat Unternehmenszentralen in Großbritannien, den Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada, Deutschland, Skandinavien und China. Durch seine globale Aufstellung ist es dem Konzern möglich, mit seinen Technologien, Vor-Ort-Repräsentanzen und Joint Ventures nachhaltig internationale Wachstumsmärkte zu erschließen. 2008 hat Rolls-Royce gemeinsam mit seinen Partnern mehr als 800 Millionen Pfund in Forschung und Entwicklung investiert, zwei Drittel davon mit der Zielsetzung, seine Produkte noch umweltverträglicher zu machen. Weitere Informationen unter www.rolls-royce.com
RUAG Aerospace ist ein internationales Luft- und Raumfahrt sowie Verteidigungsunternehmen mit großer technologischer Kompetenz. Der Hauptsitz befindet sich in Emmen (Schweiz). RUAG Aerospace hat Produktionsstandorte in der Schweiz, Deutschland, Österreich und Schweden. Die Erfahrung von RUAG Aerospace im Engineering bildet die Grundlage für die dynamische Rolle in Entwicklung und Produktion. Das Unternehmen freut sich, seine Erfahrungen in angetriebenen Windkanaltests in dieses gemeinschaftliche Projekt einzubringen, um die Nachhaltigkeit des Lufttransportwesens zu verbessern. www.ruag.com
Deharde Maschinenbau ist im norddeutschen Varel beheimatet und beschäftigt rund 120 Mitarbeiter. Das inhabergeführte Familienunternehmen agiert seit mehr als 40 Jahren erfolgreich am Markt. Nationale und internationale Kunden aus diversen Industriebranchen profitieren von Präzisionslösungen in einem breiten Spektrum. Das Portfolio umfasst Engineering, Vorrichtungs- und Anlagenbau, sowie die Fertigung von Windkanalmodellen und Flugzeugteilen. Alle Systeme und Prozesse sind auf hohe Flexibilität und Termintreue ausgelegt. Weitere Informationen: www.deharde.de
Quelle: Pressemeldung Boeing International Corporation
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